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Die wenig beachtete Literatur Osteuropas will das neue Magazin "Laufschrift" ins Blickfeld rücken. In der kleinen, kompetenten Fürther Redaktion arbeiten Martin Droschke, Martin Langanke, Jutta Weber und Balduin Winter.
Im Editorial heißt es: "Literatur aus Ostmittel- und Südosteuropa, aus den Ländern der Arme-Leute-Donau [...], aus den Schluchten des Balkans, aus Transsylvanien; andere Attribute sind anstelle des ,Ostblocks' getreten, das Unverständnis für den nahen fernen Rand Europas ist weiterhin groß. Der spannende historische Prozeß von Bruch und Kontinuität stößt nur auf geringes Interesse."
Diesen Prozeß beleuchtet zum Beispiel Balduin Winter in seinem Essay "Ein Stück Himmel geschultert" am Beispiel des Kosovo. Ein weiterer Beitrag Winters beschäftigt sich mit den "Jungen Wilden" in der tschechischen Literatur. "Gibt es eine rumäniendeutsche Literatur nach 1990?" fragt Axel Barner. Gedichte von osteuro-päischen Autoren, Buchrezensionen sowie Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus Polen des Nürnberger Fotografen Uli Dahlinger runden das Heft ab.
Fürther Nachrichten , Mittwoch, 20. Mai 1998